Bildungsquartier Aspern

BILDUNGSLANDSCHAFT UM GARTENHOF

Seestadt Aspern, Wien 22, Wettbewerb 2013

Angebunden an die Bebauungsstruktur im Norden teilt sich der Inhalt in einer klaren Gebäudeform nach Außen mit. Ein Rücksprung im Erdgeschoss am Maria -Trapp-Platz markiert den Haupteingang. Vom Park her erscheint der Baukörper  als ein vom Boden abgehobener und auf Parkniveau durchlässiger Solitär. Durchblicke in die Freiräume der Schule vernetzen das Gebäude mit seinem Umfeld. Sie machen im Wechselspiel zwischen Innen und Außen den Grünraum als durchlaufende Einheit erfahrbar und erreichen damit ein mit dem Park verwobenes Schulgebäude.

Organisiert um eine „grüne Mitte“ bietet das Gebäude differenzierte Raumangebote zur Wissensvermittlung mit starkem Bezug zum Außenraum. Der vorgefundene Niveauunterschied (ca. 2m) bleibt im Inneren weiterhin spürbar und wird zur Verknüpfung der Niveaus genützt. Blickbezüge in und über den begrünten, leicht geneigten Hof sorgen für Übersichtlichkeit und schaffen  eine zusammenhängende „Bildungslandschaft.“
In den netzartig organisierten Clustern der Sekundarstufe 1 ist jeder Klasse ein Atrium oder eine Terrasse zugeordnet.
Alle fünf dezentral angeordneten Homebases sind neutral gehalten und sollen erst durch die Anordnung der Garderoben in ihrer Nutzung differenziert werden.