Haus B Draßmarkt

GEMEINSAM WOHNEN

Draßmarkt, 2000

Zwei bis drei eigenständige Einheiten umschließen, als Manifestation des gemeinsamen Wohnens, eine zweigeschoßige Halle. Die einzelnen Wohnungen sind zusammenschließbar und in ihren Größen veränderbar. Bewusst gesetzte Antworten auf Topografie und Orientierung schaffen unterschiedliche Wohnsituationen mit starkem Bezug zum Garten und zur umgebenden Landschaft.

Der eingeschobene, räumlich als Einheit wirkende Teil von Garage, Eingangsbereich und Gemeinschaftsraum ist dabei verbindendes und distanzgebendes Element zugleich. Der Baukörper, ein Spiel von hohlen Elementen zueinander, macht diesen Prozess der „Eigenständigkeit im Ganzen“ spürbar, ohne dass die einzelnen Wohnungen eindeutig ablesbar werden – die Einheit des Gebäudes bleibt bestehen.